Meine Behandlungsphilosophie

Ich bin Verhaltenstherapeut mit einem klaren Schwerpunkt auf der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Was das im Kern bedeutet: Es geht nicht darum, unangenehme Gedanken und Gefühle wegzudrücken oder zu ignorieren — sondern darum, einen anderen Umgang mit ihnen zu finden, der es ermöglicht, das zu leben, was für Sie persönlich wirklich zählt.

Ich behandle keine Diagnosen. Ich arbeite mit Menschen.

Das klingt vielleicht selbstverständlich. Ist es aber nicht. Es bedeutet: Ich begegne Ihnen nicht als Experte, der von außen auf ein Problem schaut. Ich interessiere mich dafür, wer Sie sind, wie Ihr Leben gerade aussieht — und was es lebenswerter machen könnte. Humor, Offenheit und Mitgefühl haben in dieser Arbeit gleichermaßen Platz. Echte Begegnung auf Augenhöhe ist für mich kein Bonus, sondern Grundlage.

Was das Leben lebendig macht, lässt sich auf zwei Fragen zurückführen: Was ist mir wirklich wichtig? Und: Wer ist mir wirklich wichtig? Diese Fragen sind kein therapeutisches Programm — sie sind ein Kompass.

Beziehungen sind oft der Ort, an dem wir uns am lebendigsten fühlen. Und gleichzeitig der Ort, an dem wir am meisten leiden können. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten, die Beweglichkeit und die Fertigkeiten zu entwickeln, die ein erfüllteres Miteinander möglich machen.

Vieles, was uns quält und uns davon abhält, diesen Kompass zu folgen, lässt sich nicht einfach abstellen. Manches schon. Der schwierigste Teil ist oft herauszufinden, was was ist — und dann die innere Flexibilität aufzubauen, um entsprechend handeln zu können. Dieses Spannungsfeld ist kein Zeichen, dass etwas schiefläuft. Leiden gehört zur menschlichen Erfahrung — für Sie, für mich, für alle. Aber es lässt sich verändern, wie wir damit umgehen: ob wir dagegen ankämpfen oder ob wir lernen, beweglicher darauf zu reagieren — und trotzdem in Richtung dessen zu leben, was uns trägt.

Wenn es sinnvoll ist, greife ich auf das breite Repertoire klassischer und moderner Verhaltenstherapie zurück — von Expositionsverfahren und Sozialkompetenztrainings über Schematherapie bis hin zu achtsamkeitsbasierten Methoden. Das Werkzeug folgt der Person, nicht umgekehrt.

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
— Reinhold Niebuhr

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Psychologie im Jahre 2021

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Ich bin eine super Neuigkeit

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