Erhalten Sie hier einen Einblick in meine Arbeit und Vorgehensweisen

Spezifika in meiner Praxis

  • neue Wege in der Verhaltenstherapie: ACT
  • Schwerpunkt Gruppentherapie
  • Wissen was wirkt: mein Diagnostikansatz
  • für privat Versicherte und Behilfeberechtigte
  • Technik nutzen – damit mehr Zeit für das Menschliche bleibt

Verschaffen Sie sich einen Überblick über meine Arbeitsweise:

So arbeite ich

ACT & Prozessbasierte Therapie Schwerpunkt Gruppentherapie Diagnostik KI & Tools

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken. Sie beinhaltet eine gezielte persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Fühlen und Verhalten. Dieser Prozess wird unterstützt und begleitet von einer Psychologischen PsychotherapeutIn, einer Ärztin mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation, oder einer Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Jede Psychotherapeutin muss über eine staatliche Anerkennung (Approbation) verfügen die zum Schutz der PatientInnen eine gründliche Ausbildung der PsychotherapeutIn voraussetzt.

Psychotherapie kann stationär, in einer Klinik, oder ambulant in einer Praxis für Psychotherapie stattfinden. Welche Form die Richtige ist, ist abhängig vom Ausmaß und der Art der Probleme, sowie von den aktuellen Lebensumständen.

Wann ist Psychotherapie sinnvoll?

Psychotherapie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens und Handelns. Häufige Anlässe für das Aufsuchen von Psychotherapie sind unter anderen Depressionen, Ängste, Zwänge, aber auch körperliche Beschwerden, die durch psychische Probleme entstehen oder aufrecht erhalten werden. In der Regel leiden Menschen, die therapeutische Hilfe benötigen und oft auch deren Angehörige oder Freunde so stark unter ihren Störungen dass sie eine Veränderung anstreben.

Die Probleme können eine Reaktion auf konkrete Ereignisse darstellen, wie zum Beispiel Verlust eines wichtigen Menschen, Verlust von Arbeit oder Heimat, körperliche Krankheit, körperliche Gewalt u.v.m., oder sich auch ohne einen konkreten äußeren Zusammenhang entwickeln. Neben der Psychotherapie in privater Praxis gibt es noch viele andere Hilfsmöglichkeiten bei seelischen Problemen, wie zum Beispiel Inanspruchnahme von Beratungsstellen. Eventuell kann bereits auch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem nahestehenden Menschen ausreichen, das Durcharbeiten eines Ratgeberbuches, ein Entspannungs- oder Selbstsicherheitstraining in der Volkshochschule, oder auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe. Es ist also nicht immer nötig, sich in eine Psychotherapie zu begeben um seine Probleme zu verarbeiten, sie ist aber dann angezeigt wenn einem die oben genannten Möglichkeiten nicht weiterhelfen können, die Probleme zu Krankheitserscheinungen führen und die alltäglichen Anforderungen des Lebens nicht mehr bewältigt werden können. Ob sie für einen sinnvoll ist lässt sich auf jeden Fall in einem Vorgespräch klären.

Bei bestimmten psychischen Störungen könnte auch eine unterstützende medikamentöse Behandlung durch eine PsychiaterIn zweckmäßig werden. Vor Beginn einer Psychotherapie ist eine Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt zur Frage notwendig, ob körperliche Ursachen für die psychische Erkrankung verantwortlich oder mitverantwortlich sein können.

Wie funktioniert eine Psychotherapie?

Die psychotherapeutische Behandlung hilft seelisches Leid und seelische Krankheit durch das Gespräch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten mit spezieller Ausbildung zur Behandlung psychischer Erkrankungen zu lindern oder zu bessern. Neben der Einzelbehandlung kann Psychotherapie auch in Gruppen durchgeführt werden, sowie als Paar- und Familientherapie, sowie in Kombinationen dieser Behandlungsmöglichkeiten. Auch hier sind die Art und Ausmaß der Probleme, sowie die Lebensumstände, aber auch persönliche Erwartungen und Vorstellungen für eine Wahl des richtigen Settings bedeutsam. Einzelbehandlungen haben in der Regel eine Dauer von 50 Minuten, Gruppentherapien eine Dauer von 100 Minuten.

Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen kann es hilfreich und notwendig sein, Bezugspersonen aus dem familiären und sozialen Umfeld mit einzubeziehen. Dies kann im Rahmen von zusätzlichen therapeutischen Gesprächen allein mit den Bezugspersonen erfolgen. Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen jeder Psychotherapie ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patientin oder Patient und Therapeutin oder Therapeut sowie eine Klärung, ob das geplante Psychotherapieverfahren den Erwartungen der Patientin oder des Patienten entgegenkommt.

Auf dieser Grundlage bietet Psychotherapie die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen das eigene Erleben und Verhalten sowie Beziehungserfahrungen zu besprechen, zu erleben und zu überdenken und infolge dessen Veränderungen auszuprobieren und herbeizuführen.

Welche Psychotherapieverfahren gibt es außerdem?

Außer der Verhaltenstherapie gibt es eine Reihe weiterer psychotherapeutischer Verfahren, die sich zur Behandlung psychischer Beschwerden als hilfreich erwiesen haben und vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) anerkannt sind. Dazu gehören die psychodynamischen Verfahren Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Systemische Therapie.

Bei weiteren therapeutischen Verfahren gibt es eine Anerkennung für einige spezifische Störungsbilder, wie z.B. bei der Gesprächspsychotherapie nach Rogers oder auch der sog. EMDR-Behandlung.

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden derzeit nur die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse finanziert.